Die Arbeitsweise

Die Software besteht aus bestehenden Programmen, über die man viel online finden kann. Dadurch lässt sich leicht eine Lösung finden, wenn man im Prozess nicht weiterkommt.  

Schritt 1. CAD-Software

Alles, was hergestellt wird, muss zunächst konstruiert werden. Dies geschieht mithilfe technischer Zeichnungen, und hierfür wird CAD-Software verwendet.

Was ist CAD-Software?

CAD steht offiziell für „Computer-Aided Design“ oder „Erstellung von Zeichnungen und Entwürfen mit einem Computer“. Nichts Neues also, denn die erste CAD-Software gibt es schon seit 1982! Damals wurde noch alles zweidimensional (2D) erstellt, heutzutage ist 3D jedoch weit verbreitet.

Wofür verwenden Sie ein CAD-Programm?

CAD ist bei Designern und Ingenieuren vollständig integriert. Praktisch alle verfügen über ein CAD-Programm, um ihre Kreativität in ein realistisches Design umzusetzen.

Fusion360

Fusion360 von Autodesk Fusion360 ist beispielsweise ein sehr gut geeignetes CAD-Programm, das für den privaten Gebrauch kostenlos ist. Es verfügt außerdem über ein integriertes CAM-Programm (siehe Schritt 2). Es gibt jedoch zahlreiche weitere geeignete CAD-Programme.

 

Schritt 2. CAM-Software

Wofür steht CAM?

CAM steht für Computer Aided Manufacturing (computergestützte Fertigung). CAM ist also eine Software. Diese Software ermöglicht die computergestützte Produktion von Produkten. Mit CAM-Software automatisieren Sie im Wesentlichen Ihren Produktionsprozess. CAM wird auch als computergesteuerte Fertigung bezeichnet. Denn die Software verarbeitet Ihr Produktdesign und setzt den Produktionsprozess in Gang. Und voilà, innerhalb weniger Tage ist alles fertig. keine Zeit Haben Sie das Produkt bereits in Händen!

CAD/CAM-Programm

Wie in Schritt 1 erläutert, verfügt Fusion360 über ein integriertes CAM-Programm. Es gibt jedoch CAD-Programme, die keine CAM-Funktion besitzen. SheetCam SheetCam bietet sich als universelle CAM-Software an. Schließlich können alle CAD-Programme Zeichnungen im DXF-Format exportieren. In SheetCam lassen sich DXF-Dateien laden, für die Produktion vorbereiten und als G-Code exportieren (siehe Schritt 3). SheetCam kann … kostenloser Download. Wenn Sie das Komplettpaket wünschen, fallen einmalige Kosten an. €248,95, - Euro (die aktuellen Preise finden Sie auf der offiziellen Sheetcam-Website). 

Wozu wird das CAD-Programm verwendet?

Sobald die technische Zeichnung im CAD-Programm geöffnet ist, werden hier unter anderem die Schnittgeschwindigkeit, die Kerbbreite des Plasmastrahls, die Schnitthöhe und eine Reihe weiterer Einstellungen konfiguriert, damit die Maschine letztendlich genau der richtigen Linie folgt und die Plasmaquelle im richtigen Moment ein- und ausschaltet.

CAM-Software Fusion360 (Simulation)

CAM-Software SheetCam

 Schritt 3. G-Code 

In Schritt 1 haben wir besprochen, dass man eine technische Zeichnung mit CAD-Software erstellen und diese anschließend mit CAM-Software bearbeiten kann, um sie für die Produktion vorzubereiten. Der letzte Schritt ist das Speichern des Prozesses als G-Code.

Was ist ein G-Code? 

Ein G-Code kann im Prinzip als eine Art Skript für die Maschine betrachtet werden. Die Befehle, die die Maschine ausführen soll, werden nacheinander aufgelistet, zusammen mit den entsprechenden Koordinaten der verschiedenen Achsen. Dadurch weiß die Maschine beispielsweise, wann sie den Brenner einschalten und welche Schnitthöhe sie einstellen soll.

 

 

Das Bild zeigt, wie die verschiedenen G-Codes aufeinander folgen.Der Code G31 (Sonde) beispielsweise bewirkt, dass das Werkstück mit einer Geschwindigkeit von 1000 mm/min (F1000) abgeklopft wird, um anschließend die Z-Achsen-Koordinaten auf Null zu setzen. Der Code M3 schaltet beispielsweise den Brenner ein. M5 schaltet ihn wieder aus.  

Theoretisch könnte man das also auch manuell eingeben. Aber natürlich ist es einfacher, wenn die Software die Arbeit für einen erledigt.